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04.01.2017

Tipps gegen Einfrieren der Biotonne

Während die Temperaturen fallen, steigt das Risiko, dass Mülltonnen einfrieren. Dies betrifft in besonderem Maße die Biomülltonnen. Wenn der Inhalt der Mülltonnen festgefroren ist, können diese beim Abfuhrtermin nicht geleert werden. Da es nicht Aufgabe der Müllwerker ist, die eingefrorenen Abfälle aus den Tonnen zu lösen, müssen sie häufig mit Inhalt zurückgestellt werden. In diesem Fall besteht seitens der Bürgerinnen und Bürger kein Anspruch auf eine kostenlose Ersatzleerung des Abfallbehälters.

 

Aus diesem Grund weist das Abfallwirtschaftsamt des Landratsamtes Tuttlingen darauf hin, wie dem Einfrieren des Mülls vorgebeugt werden kann:

  • Küchenabfälle sollte man gut abtropfen lassen und anschließend einpacken. Dazu eignen sich Zeitungspapier oder Papiertüten. Auch Bioabfalltüten aus Recyclingpapier, die im Handel erhältlich sind, stellen eine gute Alternative dar. Nicht zugelassen sind dahingegen kompostierbare Bio-Müllbeutel, da sie in der Biomüll-Vergärungsanlage als Störstoff behandelt werden und aufwändig wieder aussortiert werden müssen.
  • Für Abfälle, die in die graue Restabfalltonne gehören, empfiehlt sich das Einpacken in Plastiktüten, um ein Festfrieren des Mülls zu verhindern.
  • Nach der Leerung sollte man die Biotonne gut austrocknen lassen und dann zuerst mit einigen Lagen Zeitungspapier auslegen. Alternativ können auch Papiersäcke verwendet werden, die die Tonne komplett auskleiden. Diese Säcke sind im Handel erhältlich.
  • Im Winter ist es hilfreich, einen witterungsgeschützten Platz für die Biomülltonne zu finden. Hier bieten sich Garage, Schuppen oder Hauswand an.
  • Sollte der Biomüll doch einmal festfrieren, bleibt nichts anderes übrig, als selbst zum Beispiel mit einem Spaten die Abfälle kurz vor der Leerung nochmals zu lockern. Die Müllwerker können diese Arbeit nicht übernehmen.